Netzwerk will in die Regionen
Im Oktober 2009 traf sich – bereits zum siebten Mal - das landesweite Netzwerk „In einer Schule gemeinsam lernen Baden-Württemberg“, um über Strategien zur Veränderung der Schulstrukturen und der Schulkultur in Baden-Württemberg zu beraten.
Der Verein „Länger gemeinsam lernen“ und die GEW berichten, dass die Frage der Sicherung des Schulangebots inzwischen in aller Schärfe die Kommunen erreicht hat. Mehrere hundert Hauptschulen stehen zur Schließung an. Die Einführung der neuen Werkrealschule und die Art und Weise, wie die Umsetzung vom Kultusministerium kommuniziert wurde, bringt zusätzlich Spannung und Hektik in die Gemeinden, Städte und Schulen.
Die Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ und die Diakonie kritisieren, dass bei der derzeitigen Veränderung der Schullandschaft das Thema Inklusion keine Rolle spielt, obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention dies verbindlich vorschreibt.
Aus Elternsicht ist es nicht akzeptabel, dass das Kultusministerium keinerlei Bereitschaft erkennen lässt, die Chance zu nutzen, die im demografischen Wandel durchaus besteht, nämlich flexible, zukunftsweisende inklusive Schulmodelle unter Einbeziehung der schulischen Akteure und außerschulischen Partner einzuführen. [...]
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